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Werde präsent – Ein Traum über Gewahrsein und innere Wachheit

  • Autorenbild: Sabine Fischer
    Sabine Fischer
  • 18. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 18 Stunden

Was bedeutet es, wirklich präsent zu sein?


Was heißt es, vollkommen im Jetzt zu sein? Wirkliche Präsenz ist mehr als nur Aufmerksamkeit – sie ist ein Zustand stiller Wachheit und tiefer Bewusstheit.


In diesem Beitrag erzähle ich von einem Traum, der mir gezeigt hat, wie ich aus dem Gedankenkarussell aussteigen und einen Zustand tiefer Wachheit und Bewusstheit erfahren kann.


Er zeigt mir, dass es möglich ist, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen und eine neue Qualität innerer Wachheit zu entdecken.


Es geht um Gewahrsein, innere Stille und die Kraft des gegenwärtigen Moments.


„Wenn Du der Stille gewahr wirst, dann ist da sofort ein Zustand von stiller Wachsamkeit. Du bist präsent.“

Eckhart Tolle


Dieser Satz von Eckhart Tolle beschreibt genau das, was ich in meinem Traum erfahren habe.


Ein Traum über Präsenz und Bewusstheit


Es ist mehr als zehn Jahre her, dass ich diesen Traum aufgeschrieben habe. Doch seine Bilder sind bis heute lebendig.


Schon lange zuvor hatte ich mir gewünscht, einmal einen Zustand reinen Gewahrseins zu erleben. Irgendwann glaubte mein Verstand jedoch, dass solche Erfahrungen nur „anderen“ vorbehalten seien.


Doch meine Träume sprechen eine andere Sprache. Sie entspringen einem tiefen inneren Wissen – einer Weisheit der Seele.


Nach diesem Traum wusste ich: Auch ich trage diese Bewusstheit in mir. Jeder Mensch trägt sie in sich.


Dieser Traum war wie eine innere Gewissheit: Präsenz ist möglich.


Gefangen im Gedankenkarussell


In letzter Zeit bemerkte ich immer häufiger, wie sehr ich mich in meinen Gedanken verliere. Ein Gedanke zieht den nächsten nach sich.


Geschichten entstehen. Bewertungen. Sorgen. Das Gedankenkarussell dreht sich – und ich drehe mich mit.


Doch ich will mich in Bewusstheit üben. Ich möchte lernen, aus diesem automatischen Denkmodus auszusteigen.


Der innere Beobachter – Der Weg ins Jetzt


Sobald mir bewusst wird, dass ich im Gedankenstrom gefangen bin, trete ich innerlich einen Schritt zurück. Ich nehme die Position des inneren Beobachters ein. Ich schaue zu.


Welche Gedanken laufen gerade ab?

Welche inneren Filme spielen sich in meinem Kopf ab?


Wenn ich bemerke, dass meine Gedanken körperliche Reaktionen auslösen, richte ich meine Aufmerksamkeit auf meinen Körper. Ich beobachte meine Empfindungen – ohne sie zu verändern.


Diese Form der Achtsamkeit bringt mich zurück ins Jetzt.


Die Erfahrung reiner Wachheit


Und dann geschieht etwas Erstaunliches:


In dem Moment, in dem es mir gelingt, für einen Augenblick vollkommen aus dem Gedankenkarussell auszusteigen, bin ich plötzlich hellwach. Eine neue Qualität von Präsenz entsteht.


Ich bin klar.

Ich bin gegenwärtig.

Ich spüre Lebendigkeit und Energie in mir.


Diese Wachheit fühlt sich hell, rein und gleichzeitig kraftvoll ruhig an. Nichts entgeht meiner Aufmerksamkeit. Es ist, als würde ich direkt ins Herz der Dinge sehen.


Ich wusste nicht, dass Bewusstheit sich so anfühlen kann.


Die Angst, es zu verlieren – und die Erkenntnis


Aber kaum taucht die Angst auf, diesen Zustand wieder zu verlieren, verschwindet er. Ein Gedanke – und das Gedankenkarussell dreht sichwieder.


Doch zu meiner Überraschung kehrt diese Wachheit zuverlässig zurück. Jedes Mal, wenn ich aus dem Denkstrom aussteige, stellt sich Präsenz wieder ein. Es ist einfacher, als ich dachte.


Ich muss nur anhalten.

Still werden.

Ins Jetzt eintauchen.

 
 
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