top of page

Über die Angst

  • Autorenbild: Sabine Fischer
    Sabine Fischer
  • 10. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

"Jeder, der mit seinem Verstand identifiziert ist statt mit seiner wahren Stärke, dem tieferen, im Sein verankerten Selbst, wird die Angst als ständigen Begleiter haben."

Eckhart Tolle


Du denkst, es ist unmöglich? Nichts ist außerhalb deiner Möglichkeiten. Alles, was dich davon abhält, ist deine Angst.


Schau sie dir an, deine Angst. Werde zu ihrem Beobachter und nimm sie aus der Distanz wahr. Solange du nicht mit deiner Angst identifiziert bist, ist alles gut. Sie wird erst zum Problem für dich, wenn du in sie eintauchst.


Sei freundlich zu ihr und lass sie da sein. In dem Moment, wo du sie wegmachen möchtest, gehst du in den Widerstand und im Widerstand verschließt du dich.


Spüre hinein in den Widerstand. Wie fühlt er sich an? Starr, verkrampft und blockierend, nicht wahr?


Die Angst darf ruhig da sein, du darfst nur nicht zu ihr werden, indem du sie deinen ganzen Raum ausfüllen lässt.


Du bist die Königin in deinem Reich - und du bist eine gute Königin. Du behandelst alles und jeden mit Liebe und Respekt, auch deine Angst. Solange jedes Ding an seinem Platz ist, ist alles gut.


Nimm die Angst wahr, schenke ihr Gehör und dann weise ihr einen Platz zu. Beobachte, was sich in deinem Reich abspielt, deinem inneren und damit auch deinem äußeren Reich.


Es gibt nichts zu tun, außer alles da sein zu lassen, es zu beobachten und allem, was sich zeigt, mit Wertschätzung und Liebe zu begegnen. Bleibe einzig der Wissende und Sehende dessen, was du wahrnimmst.


Bleibe bei deinem Atem, bei dir selbst und in der Anbindung. Dort ist die Stabilität, die Ruhe, der Frieden, die Kraft. Der wahre Reichtum befindet sich in deinem Inneren.

 
 
bottom of page